Internetradio – Los geht’s …

Ist wirklich schon wieder so viel Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen? Ich kann es immer gar nicht glauben.

In Sachen ‚Internetradio‘ komme ich langsam voran. LANGSAM! Aber immerhin 🙂
Wie schon vorher beschrieben habe ich mich fĂŒr den Raspberry Pi entschieden. Der kleine Computer ist nun auch schon eine ganze Zeit hier und spielt recht gut. Um sich ein Bild von der GrĂ¶ĂŸe machen zu können lasse ich hier ein Bild sprechen.

Raspberry Pi
Raspberry Pi

Auf dem Bild sieht man das Board. Links darĂŒber liegt die SD Karte mit dem Betriebssystem (Linux) und daneben der WLAN Dongle. An dem Maßstab kann man schon erahnen, dass es sich um eine sehr kompakte Lösung handelt. Auf dem Board ist im Grunde wirklich ein kompletter PC untergebracht. Die 700MHz hören sich zwar recht flott an, aber man darf natĂŒrlich nicht den Vergleich zu einem anderen Desktop PC ziehen. Der Raspberry Pi ist ein embedded system und weiß vor dem Booten des Systems noch nicht mal, dass er ein Raspberry Pi ist. Es fehlt also das BIOS. Alle BIOS Funktionen mĂŒssen darum vom gebooteten Betriebssystem abgebildet werden.

Inzwischen habe ich mir von Reichelt  ein 20×4 LCD Display besorgt und das Display mit dem GPIO Port des Raspberry Pi verschaltet. Es leuchtet und Helligkeit und Kontrast kann ich mit Potis einstellen.

Raspberry Pi Display
Raspberry Pi Display

Jetzt geht es weiter. Als Medienplayer habe ich zur Zeit die Kombination aus Music Player Daemon und darauf aufsetzend den Music Player Client (MPC) laufen. Diese Kombination erlaubt es Playlisten zu verwalten und ĂŒber einfache Konsolenkommandos in der Playliste zu navigieren. In der Playliste sind die URLs der gewĂŒnschten Radiostreams im Internet abgelegt. So ganz ist es noch nicht das was ich suche. Aber ich bin auf dem richtigen Weg.

Werde in KĂŒrze weiter berichten.

cu …
Thomas

Internetradio – Auswahl des Streamingclients

Nun sind schon wieder ein paar Tage vergangen und es hat sich tatsÀchlich auch etwas getan.
Auf dem EeePC lĂ€uft inzwischen Linux Mint und ich spiele stĂ€ndig mit dem System und lasse mich von meinem Projekt ablenken. 🙂
Ein wenig bin ich aber doch weiter gekommen. Die Auswahl des geeigneten Streamingclients ist nun bei mplayer angelangt. Ich kann damit alles abspielen was ich benötige. Selbst der Stream meines Lieblingssenders aus Athen klappt damit. Und besonders gut ist, dass mplayer auch in einer Version ohne GUI zu haben ist. Die lĂ€sst sich dann gut per Script steuern. Eigentlich kann es nun weiter gehen. In den nĂ€chsten Tagen muss ich mich mal nach einer vernĂŒnftigen Quelle fĂŒr einen Raspberry PI umsehen. Seit kurzem gibt es die Revision 2 auch mit 512kb Speicher zum gleichen Preis. Also aufpassen was man bestellt. Teilweise werden einem noch die Boards mit 256kb untergejubelt.

cu …
Thomas

Internetradio – Machbarkeitsstudie

Wie im vorherigen Artikel geschrieben treibt mich die Idee mir ein Internetradio zu bauen. Heute möchte ich von der Machbarkeitsstudie berichten die hier gerade lÀuft.

Bevor ich mir den Raspberry PI kaufe möchte ich mir die Konfiguration wie ich sie mir vorstelle auf vorhandener Hardware unter Linux testen. Hierzu dient mir ein ungenutzter Asus EeePC901 und als System die aktuelle Version von Debian.

Mangels eines Laufwerkes habe ich Debian von einem .iso Image auf einem USB Stick installiert. Ging auch sehr schnell und ohne HĂ€nger. Auf eine Desktopumgebung habe ich verzichtet. Der EeePC bootet also direkt in eine Shell und hier soll auch mein Versuch laufen.
Wichtig war mir noch, dass sich der EeePC beim Booten automatisch ins WLAN einloggt und ich in der Konsole Zugriff auf das Internet bekomme. SelbstverstĂ€ndlich auch als ’normaler‘ User ohne Rootrechte.

Zu Debian ist noch zu sagen, dass sich die Distribution auf verschiedene Repositorys verteilt. D.h. die Repositorys sind große Softwarearchive die die nötige Software zur Installation und zum Betrieb eines Debiansystems vorhalten. Dazu zĂ€hlen die nötigen Kernelsourcen, kompilierte Kernel, Treiber, Systemtools, Programme, Desktopumgebungen etc.
Je nach verwendeter Lizenz landen die Daten in unterschiedlichen Repositorys.  Diese sind:

main – Software die unter der freien GPL lĂ€uft
contrib – Software die zwar frei ist, aber weitere Software benötigt die nicht frei ist
non-free – Software die zwar verteilt werden darf, aber keiner freien Lizenz unterliegt

Da ich auf meinem EeePC fĂŒr das WLAN einen Treiber von RaLink benötige musste ich auch auf das non-free Repository zugreifen. Einen passenden Treiber unter der GPL habe ich leider noch nicht gefunden. Mein Bestreben geht aber dahin, mein Internetradio gĂ€nzlich mit freier Software zu gestalten. Wenn ich mich recht entsinne gibt es fĂŒr den geplanten WLAN Dongle zum Raspberry PI auch einen freien Treiber. Hierzu muss ich auch mal klĂ€ren ob der MP3 Codec inzwischen frei ist …

Nach der Installation des Systems und ein paar ĂŒblichen Konsoleeinstellungen die ich nie missen möchte ging es an die WLAN Konfiguration. HierĂŒber kommt gleich noch ein extra Beitrag. Soviel vorweg. Es hat auf Anhieb funktioniert. 🙂
Als Soundsystem kommt Alsa zur Anwendung. Auch hier waren die Pakete mit apt-get schnell eingespielt. Als Player in der Konsole teste ich gerade mpg123. Man stelle es sich so vor. In einer Konsole lĂ€uft der AlsaMixer zum Regeln der LautstĂ€rke und in einer zweiten Konsole starte ich mpg123 mit dem Link zum Radiostream den ich hören möchte. Funktioniert 🙂

Sehr komfortabel ist das ganze noch nicht. Vor allem muss ich derzeit noch die Streams per Hand beim Aufruf von mpg123 ĂŒbergeben. SpĂ€ter sollte das alles schön aus einem Skript heraus gesteuert werden. Auch habe ich bisher nur einen Shoutcast Stream laufen. Wie ich z.B. den Stream meiner Lieblingsradiostation ERT Kosmos93.6 an mpg123 ĂŒbergeben bekomme weiß ich noch gar nicht. Dabei handelt es sich um einen .asp Aufruf. Hier muss ich noch etwas forschen ob das mit der Lösung klappt oder ob ich hier evtl. noch auf andere Clients zurĂŒck greifen muss.

Ok. Soweit sieht es schon sehr vielversprechend aus. Ich werde am Ball bleiben 🙂

cu …
Thomas

Projekt: Internetradio

Schon lange spuckt mir so ein Internetradio im Kopf herum. Ich höre viel Musik ĂŒber dieses Medium auf meinem MacBookPro, iPad und iPhone. Eine Standalonelösung habe ich mir aber bisher noch nicht gekauft. Wie in einem vorherigen Beitrag geschrieben hatte ich ja geplant eine Stereoanlage mit dieser FunktionalitĂ€t zu kaufen. Aber wegen dem mangelnden Kopfhöreranschluss wird  da erstmal nichts draus. Danke Sony!

Wie gesagt. Schon lange ĂŒberlege ich mir so ein Radio selber zu bauen. Es gibt hier eine Website wo ein Bastler sein Radioprojekt vorstellt. FĂŒr mich ist das aber etwas zu aufwĂ€ndig und zu stromfressend. Auch wenn es wirklich toll geworden ist. Der Erbauer hat in dem GehĂ€use ein Motherboard mit allen nötigen Komponenten verbaut. Das macht das GerĂ€t natĂŒrlich auch entsprechend groß.

Da es aber in der Zwischenzeit in ausreichenden StĂŒckzahlen den Raspberry Pi gibt, wĂ€re dies doch die ideale Basis fĂŒr so ein Projekt.

Meine Pflichtenliste fĂŒr das GerĂ€t wĂ€re:
– Einfaches einbinden ins LAN via WLAN
– Einfache Wartung der Software
– Linux
– LCD Display mit reichlich Informationen nicht nur zur gehörten Musik
– Anschluss via LineIn an die Stereoanlage
– Standalone Verwendbarkeit durch integrierten AudioverstĂ€rker (mit Röhren 🙂 )

Das wÀre schon mal was. Ich glaube, ich greif das mal an. Werde hier vom Verlauf berichten.

cu …
Thomas

Auf der Suche nach einer neuen Stereoanlage – Unglaublich!

Momentan bin ich auf der Suche nach einer Stereoanlage. Ich habe nicht die großen HighEnd AnsprĂŒche. Es sollte ein ordentliches GerĂ€t sein mit Lautsprechern aus Holz und mir
– Internetradio
– DAB+ wĂ€re schön
– Port fĂŒr das iPhone bzw. iPad
bieten.

Bei meiner Suche bin ich auf die Kompaktanlage CMT-MX550 von Sony gestoßen.


Sieht schön aus, hat alles was ich mir wĂŒnsche und es gibt das GerĂ€t bei Amazon sogar zu einem recht moderaten Preis. Aber was muss ich feststellen bei der nĂ€heren Betrachtung? Ihr werdet es mir nicht glauben, aber leider ist es wahr und bei nĂ€herer Betrachtung auch nicht zu ĂŒbersehen. Es fehlt ein Kopfhöreranschluss!!
Also liebe Entwickler von Sony. Wie könnt Ihr so etwas wichtiges vergessen? NatĂŒrlich ist dies fĂŒr mich ein k.o. Kriterium. Einfach unglaublich und enttĂ€uschend. FĂŒr mich ist es sehr wichtig, dass ich hin und wieder den Kopfhörer nehmen und in die Musik abtauchen kann. Es ist mir einfach unverstĂ€ndlich. Übrigens habe ich bei meiner Suche dann noch mehr Hersteller gefunden die Anlagen ohne Kopfhöreranschluss verkaufen.

Ich will jetzt hier aber nicht ins Jammern verfallen. Dann werde ich halt auf die Internetwiedergabe und DAB+ verzichten und mich fĂŒr eine Yamaha Anlage der Pianocraft Serie entscheiden.

cu …
Thomas