Wohin mit den Bienen? Oder: Vielleicht auch bisschen mehr als Honig

Um die Bienen im Frühjahr gut unterstellen zu können werde ich mir einen Freistand für 5 Beuten bauen der natürlich auch gut abgestellt sein soll. Zu diesem Zweck habe ich mir in der Nähe unserer Wohnung ein Stück Land gepachtet. Der Hintergedanke dabei ist aber nicht nur die Imkerei sondern auch noch bisschen mehr. Wir würden gern den stark verwilderten und ungepflegten Flecken Land etwas kultivieren und einiges an Gemüse ernten. Viel Arbeit wartet da auf uns und noch haben wir nicht begonnen.

Der erste Blick vom Eingang auf das Anwesen lässt schon erahnen wieviel Arbeit hier wirklich wartet. Vor allem abgelagerte alte Balken müssen noch vom Besitzer beseitigt werden. Der Rasen wurde seit ewiger Zeit nicht mehr gemäht und die Bäume müssten auch mal geschnitten werden.

Was mir wirklich Sorge bereitet ist der Wildwuchs hier. Mitten auf der Wiese kommen kleine Bäume aus dem Rasen. Eine Gartenfirma, vom Eigentümer beauftragt, wird bald vorbei kommen und die Wiesenfläche erstmal auf ein normales Maß bringen damit ich künftig auch mit dem Rasenmäher durch komme.

Hier sieht man den Zustand der Wiese noch etwas deutlicher. Mit dem normalen Rasenmäher ist da nichts zu machen. Schön ist hier auch der alte Baumbestand. Es sind großartige Bäume hier auf dem Grundstück.

Welche Bäume hier ihren Schatten spenden muss ich erst noch lernen. Als Stadtkind ist es wirklich eine gänzlich neue Welt die sich mir hier erschließt.

Hier sollen also die Bienen im kommenden Frühjahr ihr Zuhause bekommen und uns mit gutem Honig versorgen. Die Umgebung ist hier optimal. Es befinden sich viele Felder, Wiesen und Gärten in der Nähe. Ich werde vom Fortschritt im Garten hier weiter berichten.

cu …
Thomas

 

7 Kommentare

  • Der unterste Baum auf den bildern schein was zu haben …

    Laß die Bäume besser anschauen von der Firma (ob sie gesund sind).
    Wenn nicht, besser umhauen bevor sie dir irgendwo drauf fallen und Schaden anrichten.

    So weh das tut, ich spreche aus Erfahrung…

    Problematisch ist nur, daß man in N sowas genehmigen lassen muß wenn der
    Baum über 80 cm Stammumfang hat. (und kostet obendrein Kohle …)

    Gruß,

    thomas

    • Hi Thomas,
      mit den Bäumen werden wir uns eine benachbarte Baumschule mal kommen lassen. Die bieten eine kostenlose Begehung mit Beratung an und machen dann halt einen Kostenvoranschlag. Aber so können wir erstmal hören was zu tun ist. Der große Baumguru bin ich ja auch nicht 😉

      Ein Baum mit über 80cm Durchmesser kann nur mit Genehmigung gefällt werden? Das ist eine interessante Information. Ich weiß allerdings nicht wie es im Bereich des Landratsamt Roth bzw. der Gemeinde Wendelstein ist. Aber eine Firma die diesen Service bietet wird darüber schon bescheid wissen. So einen großen Baum zu fällen kann ich eh nicht leisten. Vor allem muss ja dann das Zeug auch irgendwie entsorgt werden.

      cu …
      Thomas

  • Den Wildwuchs halte ich für halb so schlimm,
    ein besserer Rasenmäher schafft das.

    • Hi Thomas,
      der Wildwuchs ist schon schlimm. Aber wie Du bereits vermutest mit einem guten Rasenmäher zu bewältigen. Ich habe einen Mäher den ich auch nicht selber schieben muss da er einen Antrieb hat. Das macht es auch etwas einfacher. Es ging beim ersten Durchgang schon einiges Weg. Aber es sind noch ein paar Durchgänge nötig. Auch muss sich immer wieder das noch stehende Gras wieder aufrichten.

      Spannend wird es wenn ich einen Bereich in ein Beet umwandeln werde. Der Boden sieht beinahe aus wie ein Waldboden. Hat viel Moos unter dem Gras. Na mal sehen. Werde hier aber berichten.

      cu …
      Thomas

  • Du nennst das „Entsorgen“. Das ist gut. Ich würde denen das in Rechnung
    stellen. Selbst als Brennholz bringt so ein Baum noch ein Haufen Geld…

    • Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich hatte mal hier vor dem Haus gesehen wie die aus Nachbars Garten einen Baum entsorgt haben. Die haben erst die Äste und dann den Stamm Stück für Stück durch einen RIESEN Häcksler laufen lassen und den Auswurf dann in einen Container auf dem Lastwagen werfen lassen. Was dann weiter damit passiert? Keine Ahnung.

      Ich denke wenn Du den Baum als Brennholz verwenden willst ist ja auch wieder Arbeit nötig um ihn in so eine Form zu bringen, dass er für den Kamin taugt. Ich würde die Arbeit nicht machen wollen und andere lassen sich dafür bezahlen.

  • Wenn der Baum schon gehäckselt ist, findet das Holz auf jeden Fall abnehmer.
    Oder eine Firma nimmt es ab und macht Pellets draus (z. b.).

    Gruss Thomas Busch

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