D-Star mit dem Icom ID-31E

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz eines ID-31E von Icom. Damit ist es mir möglich das D-Star Netz zu nutzen. Leider hatte ich bisher weder die Zeit, noch die Geduld, mich eingehender mit dieser Übertragungstechnik zu beschäftigen. Das soll jetzt aber anders werden. In loser Folge werde ich hier darüber berichten wie ich mir Stück für Stück die Funktionalitäten dieses doch sehr komplexen Dienstes erarbeite. Die Artikelserie soll mir als Nachschlagewerk dienen und dem interessierten Funkamateur den Einstieg erleichtern. Im nächsten folgenden Beitrag soll es um die Grundinstallation gehen. Was ist mindestens zu tun um in D-Star qrv zu sein.

Statische IP Adresse für WLAN auf dem Raspberry Pi

Heute mal wieder ein Artikel in erster Linie für mich, damit ich die Einstellungen gesichert habe und später nachvollziehen kann was ich gemacht habe. Wenn es Dir aber auch hilft, dann teile ich mein Wissen gern mit Dir.

Der Raspberry Pi bezieht seine IP Adresse in der Standardkonfiguration über das DHCP Protokoll. Das heißt, er meldet sich beim Netzwerk an und sucht einen DHCP Server. Dieser DHCP Server gibt dann dem Raspberry Pi alle nötigen Einstellungen zur Konfiguration der Netzwerkschnittstelle um damit z.B. in das Internet zu kommen oder andere Netzdienste nutzen zu können.

So schön DHCP für mobile Geräte ist, so lästig ist es, wenn man ein Gerät im Netz hat, welches man immer erreichen möchte. Da bei DHCP die vergebene IP Adresse plötzlich eine andere sein kann und der Raspberry Pi dann nicht mehr so ohne weiteres im Netz gefunden werden kann, ist es vorteilhafter hier eine statische, also eine feste, IP Adresse einzurichten.

Wie dies für das WLAN Interface möglich ist, beschreibe ich in der folgenden Dokumentation.

Zunächst wechsle in das Verzeichnis

/etc/wpa_supplicant

dort findest Du die Datei wpa_supplicant.conf

Öffne die Datei mit dem Editor Deiner Wahl. Ich verwende für diese Arbeiten den vi und rufe ihn so auf:

sudo vi wpa_supplicant.conf

Dem Aufruf stelle ich das Kommando sudo voraus da ich für die Bearbeitung der Datei root Rechte benötige.

In der Datei muss dann folgender Eintrag stehen:

country=DE
ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1

network={
ssid=“Der Name meines WLAN Netzes“
psk=“Der WPA Key für den Zugang
}

Damit sind die Zugangsdaten für Dein WLAN schon mal konfiguriert.

Jetzt muss der Raspberry Pi noch wissen, wie er sich per WLAN verbindet. Diese Einstellungen sind in der Datei interfaces im Verzeichnis /etc/network zu finden. Die Datei interfaces musst Du nun ebenfalls mit root Rechten mit dem Editor öffnen und bearbeiten. Das sieht bei mir so aus:

cd /etc/network
sudo vi interfaces

Der folgende Eintrag wird einfach am Ende eingefügt.

auto wlan0
iface wlan0 inet static
address 192.168.1.73
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.1.1
wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

An den Stellen ‚address‘, ’netmask‘ und ‚gateway‘ musst Du einfach die für Dein WLAN relevanten Daten eingeben. Wobei ‚address‘ die statische IP für den Raspberry Pi ist und ‚gateway‘ die Adresse des Routers darstellt.

Nach einem Neustart sollte es funktionieren. Versuche Dich einfach per SSH einzuloggen. Dazu öffne auf einem anderen Computer in Deinem Netzwerk ein Terminal und geb ein:

ssh pi@192.168.1.73

Natürlich muss Du statt pi Deinen User nehmen der angemeldet werden soll und an Stelle der von mir hier gezeigten IP Adresse die IP Adresse die Dein Raspberry Pi jetzt fest hat.

Negative ohne speziellen Scanner scannen – Naja …

Als ich letzte Woche mit der Agfa Box 50 unterwegs war um diese zu testen, wollte ich natürlich die Ergebnisse sehen um beurteilen zu können ob die Agfa Box 50 in Ordnung ist.

Wenn ich den verwendeten Rollfilm einem Dienstleister zur Entwicklung überlasse, bekomme ich die Negative auch gleich gescannt und als CD oder Download zur Verfügung gestellt. Dienstleister wie MeinFilmlab bieten hier verschiedene Scanauflösungen an und leisten hervorragende Arbeit, die berechtigterweise auch ihren Preis hat.
Für mich als Selbstentwickler geht der Weg nach der Negativentwicklung entweder über die Anfertigung von Handabzügen in der Dunkelkammer oder über das Scannen der Negative mit einem Scanner mit Durchlichteinheit oder einem speziellen Negaitvscanner. Da ich aber weder das Eine noch das Andere zur Verfügung habe muss ich mir einen anderen Weg überlegen um an gescannte Negative zu kommen.

Das Prinzip der Flachbettscanner ist denkbar einfach. Das Negativ wird auf die Scanfläche gelegt und der Deckel geschlossen. Im Deckel befindet sich eine Beleuchtung die das Negativ von oben durchleuchtet. Der Scanner scannt dann das Negativ gegen die Beleuchtung ein und so erhält man ein elektronisches Abbild vom Negativ welches in einer Software weiterverarbeitet werden kann.

Meine Überlegung war es dann, dass ich die in meinem Scannerdeckel fehlende Beleuchtung ersetzen müsste um das gleiche Ergebnis zu erhalten. Klingt eigentlich ganz einfach, liefert aber nicht die gewünschten Ergebnisse. Dazu später mehr.

Was ich brauche ist eine Lichtquelle. Da liegt es nahe, einfach das Handy mit einer weißen Fläche auf dem Display auf den Scanner zu legen. Das Negativ dann zwischen Scanner und Handy. Damit übernimmt das Handy die Funktion der Druchlichteinheit vom Scanner. Um das zu realisieren gibt es sogar eine App. Ich habe mir LighBox installiert. Diese App macht genau das was ich brauche.

 

Für den Scanner sieht es dann so aus wie auf dem obigen Bild gezeigt. Man kann sehr gut den Negativausschnitt erkennen. Das so gescannte Bild wird dann entsprechend dem Negativrand mit der Bildbearbeitung ausgeschnitten. Den erhaltenen Zuschnitt kann man dann in der Bildbearbeitung invertieren und schon sieht man das ins positive gekehrte Bild.

Ob die Qualität für eine weitere Verarbeitung ausreicht? Seht selbst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FAZIT:

Es ist leicht zu erkennen, dass dies nur eine sehr schlechte Kompromisslösung ist. Natürlich kann ich mit diesen Ergebnissen nicht zufrieden sein und eine weitere Verarbeitung ist damit auch nicht möglich. Es reicht aber zumindest dafür aus, einen ersten Blick auf die Bilder zu werfen um zu sehen ob die Entwicklung so funktioniert hat wie ich es mir vorgestellt habe. Aber gerade bei Mittelformat, wegen der Negativgröße, bietet es sich an hiervon Kontaktabzüge auf Papier zu machen. Hier bleibt für mich im Moment nur die Negative vom Dienstleister scannen zu lassen und weiter auf einen neuen Scanner zu sparen. Sponsoren dürfen sich gern an mich wenden 🙂