Holz ist nicht gleich Holz – Oder: Bürgernahe Umweltpädagogik

Gestern kam der Eigentümer des von uns gepachteten Stückchen Landes vorbei um den Müll zu entsorgen den wir bereit gestellt hatten. Kurze Vorgeschichte: Das Grundstück gehört seinem Vater, der aber alt und krank ist und es dadurch nicht mehr bewirtschaften kann. Die Idee war, es zu verpachten, damit es erhalten bleibt. Für uns wie geschaffen. Leider sind hier noch viele Altlasten die zu entsorgen sind. Der Eigentümer hat aber sofort zugesagt dies zu übernehmen. Also waren wir bzw. meine Frau mit der Entmüllung und Reinigung tagelang beschäftigt. Gestern war es dann soweit. Der Eigentümer rückte mit einem Sprinter an um den Müll zum Wertstoffhof zu fahren. Und hier beginnt das Drama.

Es handelte sich hier um viel Holz verschiedener Herkunft. Also Holzmöbel, Holzpaletten, Holzbodendielen und sonst noch viel holziges. Auch einiges an alten defekten Elektrogeräten, alten Teppichen und sonstiger Hausrat was eben bei einer Haushaltsauflösung so anfällt. Die Mitarbeiter hier am örtlichen Wertstoffhof waren sehr motiviert uns zu zeigen was wir abgeben dürfen und was für den Restmüll bestimmt ist. Und Restmüll bedeutet so viel wie die Mülltonne unten vor dem Haus. Das da kaum was rein passt ist ja auch klar.

Also haben wir brav vor dem Transporter zwei Haufen gemacht. Einer was da bleiben kann und den anderen zum wieder einladen. Problem war, der Haufen der wieder eingeladen werden musste war deutlich … sehr deutlich … größer als der Haufen der hier bleiben konnte.

Nun zum Holz, was mich eigentlich am meisten aufregt. Wir durften nur Holz dort lassen, was von Möbeln war. Das Holz der Bodendielen, das trocken, sauber und nicht sehr sperrig war musste wieder mit. Ein Tisch, der über Jahre im Regen stand, total versifft ist, aus dem die Maden raus krabbeln, der total brüchig und spröde ist, durfte bleiben weil er ein Möbelstück ist. Das verstehe wer will. Ich nicht.

Und so haben wir dann die Lektion der bürgernahen Umweltpädagogik durch wieder Einladen des sehr großen Haufens in den Transporter abgeschlossen. D.h. ich für mich. Der arme Eigentümer hatte dann den Müll am Hals und durfte noch sehen wie er ihn los wird.

cu …
Thomas

Warum ich so gerne zum Geocaching gehe

Immer wieder zieht es mich hinaus in die Natur oder auch in die Städte um nach versteckten Dosen zu suchen. Sicher fragt ihr euch warum ich sowas mache oder was ich daran so toll finde. Naja, es sind zum einen die Aufgaben die bei vielen Caches zu lösen sind. Es kann mitunter schon eine Tüftelei sein die tagelange Vorarbeit kostet um dann am Ende, manchmal auch nach mehrmaligen Anläufen, die Dose in Händen zu halten. Es ist aber auch noch die Tatsache, dass ich immer wieder an neue Orte geführt werde die ich nie aufsuchen würde, würde ich nicht den Cache suchen.

So komme ich über verlassene alte Straßen

die ich entlang gehen muss. Wer weiß wer die einst gebaut hat und wer hier alles gefahren ist.

In den Wäldern findet sich dann auch so manch kurios gewachsener Baum.

Oder der Cache versteckt sich an Orten wo man keinen vermutet. Z.B. wie hier in einem Nistkasten der keiner ist.

Auch trifft man immer wieder mitten im Wald auf Spuren längst vergangener Kulturen die Geschichten erzählen.

Ich weiß vorher nie was mich auf der Tour erwarten wird. Und genau hier liegt der Reiz. Zu finden und zu sehen gibt es immer etwas spannendes, faszinierendes, neues.

Lust bekommen auch mal zu Cachen? Ich nehm Dich gern mal mit.

cu …
Thomas

Wohin mit den Bienen? Oder: Vielleicht auch bisschen mehr als Honig

Um die Bienen im Frühjahr gut unterstellen zu können werde ich mir einen Freistand für 5 Beuten bauen der natürlich auch gut abgestellt sein soll. Zu diesem Zweck habe ich mir in der Nähe unserer Wohnung ein Stück Land gepachtet. Der Hintergedanke dabei ist aber nicht nur die Imkerei sondern auch noch bisschen mehr. Wir würden gern den stark verwilderten und ungepflegten Flecken Land etwas kultivieren und einiges an Gemüse ernten. Viel Arbeit wartet da auf uns und noch haben wir nicht begonnen.

Der erste Blick vom Eingang auf das Anwesen lässt schon erahnen wieviel Arbeit hier wirklich wartet. Vor allem abgelagerte alte Balken müssen noch vom Besitzer beseitigt werden. Der Rasen wurde seit ewiger Zeit nicht mehr gemäht und die Bäume müssten auch mal geschnitten werden.

Was mir wirklich Sorge bereitet ist der Wildwuchs hier. Mitten auf der Wiese kommen kleine Bäume aus dem Rasen. Eine Gartenfirma, vom Eigentümer beauftragt, wird bald vorbei kommen und die Wiesenfläche erstmal auf ein normales Maß bringen damit ich künftig auch mit dem Rasenmäher durch komme.

Hier sieht man den Zustand der Wiese noch etwas deutlicher. Mit dem normalen Rasenmäher ist da nichts zu machen. Schön ist hier auch der alte Baumbestand. Es sind großartige Bäume hier auf dem Grundstück.

Welche Bäume hier ihren Schatten spenden muss ich erst noch lernen. Als Stadtkind ist es wirklich eine gänzlich neue Welt die sich mir hier erschließt.

Hier sollen also die Bienen im kommenden Frühjahr ihr Zuhause bekommen und uns mit gutem Honig versorgen. Die Umgebung ist hier optimal. Es befinden sich viele Felder, Wiesen und Gärten in der Nähe. Ich werde vom Fortschritt im Garten hier weiter berichten.

cu …
Thomas

 

Neulich im Wald – Naturwabenbau

Neulich war ich mit meinem Ausbildungsimker im Wald bei einem seiner Bienenhäuser. Die Aufgabe war einen aufgenommenen Schwarm aus der Schwarmkiste in eine Beute umzusiedeln. Da in der Schwarmkiste nur zwei Rähmchen für den Wabenbau waren, die Bienen aber sehr fleißig am Bauen waren, wurde der freie Raum in der Kiste mit Naturwaben voll gebaut.

In den Waben war feiner Waldhonig zu finden. Und da sie noch nicht verdeckelt waren, konnte man den Honig auch sehr gut ausdrücken und genießen 🙂

Das war schon ein beeindruckendes Erlebnis und für mich auch wieder ein Grund mehr mich mit der Imkerei zu beschäftigen.

cu …
Thomas

Stich in die Wade

Vor zwei Tagen hat mich ein stechendes Insekt an der Wade erwischt. Gestern hatte sich dann an der Einstichstelle eine fette Wasserblase gebildet. Sowas hatte ich ja auch noch nicht.

Beim Duschen habe ich das Teil dann geöffnet und es kam reichlich eitriges Wasser raus. Über Nacht dann ein Pflaster drauf das auch am Morgen sehr vollgesogen war mit dieser Flüssigkeit. Jetzt habe ich vorhin beim Pflasterwechsel reichlich Honig auf das Pflaster gegeben zur Wundreinigung und um die antibiotische Wirkung des Honigs zu nutzen. Ich bin davon überzeugt, dass der Honig das gemeinsam mit meinem Immunsystem richten wird.

cu …
Thomas

Eigener Honig und nützliches für die Natur

Seit vielen Jahren wünsche ich mir schon eigene Bienen zu halten. Nicht nur, dass ich gern Honig esse, ich finde auch das Ökosystem des Bienenvolkes, den Bein, einfach faszinierend. Da wir ja nun seit bald einem Jahr auf dem Land leben habe ich es endlich geschafft mit dem örtlichen Imkerverein in Verbindung zu kommen und die Ausbildung zum Imker zu beginnen.
Das läuft im Verein so, dass man ein Bienenjahr lang von einem erfahrenen Imker begleitet wird. Man bekommt eine Beute mit einem Volk welches man zu versorgen hat und dabei eben alles nötige lernt. Am Ende des Bienenjahres kann man dann entscheiden ob man weiter dabei bleiben möchte, dann wird ein kleiner Betrag für das Material und das Volk fällig was man behalten kann, oder man kann aufhören und das Volk bleibt beim Verein. Für mich ist das aber keine Frage. Soviel weiß ich jetzt schon.

cu …
Thomas

Laufpause

Tja. Und damit ist die Motivation und das Aufbautraining auch schon wieder Geschichte. Seit dem letzten Blogbeitrag war ich nicht mehr laufen. Jetzt nach Gründen zu suchen fällt mir nicht schwer. Aber es ändert nichts an der Konsequenz, dass der innere Schweinehund mal wieder einen Sieg errungen hat.
Traurig bin ich nicht. Ich weiß ja, dass ich bald wieder starten werde und dann werden es die Leser hier auch mitbekommen. 🙂

cu …
Thomas